Carte Blanche – Simon Baumann – #4

Baumon Favre Jukebox (CH)

Season End Party

Interactive Jukebox

Florian Favre (keys), Simon Baumann (d)

Disco – live und interaktiv!

Zum Abschluss seiner Carte-Blanche-Serie bei bee-flat will uns Simon Baumann zum Tanzen bringen. Zusammen mit Florian Favre am Rhodes und Synthesizer mimt der weitgereiste Berner Drummer eine Jukebox. Entstanden ist die Idee im Nachgang zu einem Konzert. Die Leute wollten tanzen, aber es fehlte ein DJ. Also wurde kurzerhand eine vierhändige Live-Disco gestartet. Und das hat gezündet, beim Publikum wie auch bei den zwei Musikern. Die Baumon Favre Jukebox basiert auf der Interaktion mit dem Publikum. Die Musiker haben eine Ansammlung von Ideen, Rhythmen und Melodien im Hinterkopf und reagieren auf die Gäste. Was also an diesem Saisonschlussabend auf der Bühne genau passieren wird, weiss noch niemand ganz genau. Klar ist nur: es wird eine Sause.

 

Medienpartnerschaft Carte Blanche:

 

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  • Gablé
  • Gablé
  • Mathieu Hubert (voc, g, elec) © Eve-Marie Lagger
  • Gaelle Jacqueline (voc, key), Mathieu Hubert (voc, g, elec), Thomas Boullay (voc, perc) © Eve-Marie Lagger
  • Thomas Boullay (voc, perc) © Eve-Marie Lagger
  • Thomas Boullay (voc, perc) © Eve-Marie Lagger
  • Gaelle Jacqueline (voc, key) © Eve-Marie Lagger
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  • Thomas Boullay (voc, perc) © Eve-Marie Lagger
  • Gaelle Jacqueline (voc, key), Mathieu Hubert (voc, g, elec) © Eve-Marie Lagger
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  • Thomas Boullay (voc, perc) © Eve-Marie Lagger
  • Mathieu Hubert (voc, g, elec) © Eve-Marie Lagger
  • GaBLé - TRoPiCooL
  • GaBLé - JoLLy TRouBLe (Teaser)

GaBLé (France)

Album Release Tour

Space Folk

Gaelle Jacqueline (voc, key), Mathieu Hubert (voc, g, elec), Thomas Boullay (voc, perc)

Ins Universum und zurück

Es hat wohl noch nie eine Band aus dem französischen Caen in Bern gespielt. Das Trio GaBLé kommt von dort. Doch eigentlich ist das egal, wir würden sie auch vom anderen Ende der Welt nach Bern holen. Denn GaBLé schafft ein einzigartiges Potpourri in ihrer Musik, ein wunderbares Chaos. Das klingt während den ersten Takten nach Folk und Songwriter-Stoff. Doch dann wird die Musik Stück für Stück zerfetzt und radioaktiv aufgeladen. Loops und Keyboards kommen hinzu, süsse Gesänge mischen sich mit extraterrestrischen Frequenzen, alles beginnt sich zu überschlagen. Aus jedem Stück entsteht ein faszinierendes Universum. Alles ist in herrlichster Lo-Fi-Ästhetik gehalten und mit einer Menge Humor ausgestattet. Das ist allerbeste Unterhaltung für Leute mit Abenteuerlust.

Neues Album: «Jolly Trouble» (29. April 2016)

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  • Thaïs Diarra - 1000 miles/It's all love (album DANAYA)
  • Musician Thais Diarra Exclusive Interview with TheNewTimes in Kigali Rwanda

Konzerte für Familien

Thaïs Diarra (CH/Mali)

Afro Soul

Thaïs Diarra (Gesang), Franco Casagrande (Gitarre), Noumoucounda Cissoko (Kora, Perkussion), Fred Hirschy (Bass), Maxence Sibille (Schlagzeug)

Arikanische Stimmungen

Die Sängerin Thaïs Diarra stammt eigentlich aus Biel. Doch ihre Wurzeln hat sie in Westafrika, in den Ländern Mali und Senegal. Diese Herkunft lässt sie in ihrer Musik aufleben. Allerdings: Afro-folkloristisch ist das nur im Ansatz. Die junge Dame formt aus afrikanischen Rhythmen und Melodien modernen Soul und Reggae. Traditionelle afrikanische Instrumente wie die Kora oder das Balafon mischen sich mit den Rhythmen unserer Tage. Das alles umgarnt Thaïs Diarra mit einer Stimme, die zugleich wärmt und verzaubert.

Über die Familienkonzerte bei bee-flat
Live-Konzerte für Kinder und erwachsene Begleitpersonen: das gibts bei bee-flat im PROGR einmal monatlich an einem Sonntagnachmittag. Renommierte Musikerinnen und Musiker aus der Schweiz und der ganzen Welt spielen auf für drei- bis 15-Jährige. Preis, Lautstärke und das Angebot an der Bar werden angepasst!

 

Aktuelles Album: «Danaya» (Nov. 2015)

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Die Pilze (CH)

Album Release Concert

Urban Jazz

Benedikt Reising (sax), Xavier Nussbaum (sax), Yannick Barmana (tp), Benjamin Külling (key, p), Marco Müller (b), Rico Baumann (d)

Junge Kälber und schlaue Füchse

Die Pilze waren mal eine der aufmüpfigsten Jazzbands in Bern – jung, modern und unberechenbar. Dann trennten sich die Wege der sechs Musiker. Jeder machte sein eigenes Ding, es entstanden internationale Karrieren und viele neue, erfolgreiche Bands. Es zeigte sich: Die Pilze, das war eine wahre Talentschmiede. Nun gibts diese Band wieder – und die sechs Musiker haben auch gleich ein neues Album dabei. Mit der Spiellust eines jungen Kalbes und mit ausgefuchsten Ideen bringen sie ihren zeitgemässen und urbanen Jazz auf den Punkt. Fantastische Bläserarrangements, verspielte Klänge aus dem Rhodes und messerscharfe Grooves fügen sich zu einem Bandsound, der eher nach New York als nach Bern klingt. Aufmüpfig sind die Pilze immer noch, aber auch gut gealtert.

 

Neues Album: «Return Of The Shrooms» (10. Mai, Werkstatt Records)
 

 

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  • Daniel Restrepo (voc, b), Daniel Linero (sax, cl), Julio Panadero (fl, cl), Pablo Beltrán (sax), Daniel Bahamon (sax), Cesar Morales (d) © Nicole Philipp
  • Daniel Restrepo (voc, b), Daniel Linero (sax, cl), Julio Panadero (fl, cl), Pablo Beltrán (sax), Daniel Bahamon (sax), Cesar Morales (d) © Nicole Philipp
  • Daniel Restrepo (voc, b), Daniel Linero (sax, cl), Julio Panadero (fl, cl), Pablo Beltrán (sax), Daniel Bahamon (sax), Cesar Morales (d) © Nicole Philipp
  • Daniel Restrepo (voc, b), Daniel Linero (sax, cl), Julio Panadero (fl, cl), Pablo Beltrán (sax), Daniel Bahamon (sax), Cesar Morales (d) © Nicole Philipp
  • Daniel Restrepo (voc, b), Daniel Linero (sax, cl), Julio Panadero (fl, cl), Pablo Beltrán (sax), Daniel Bahamon (sax), Cesar Morales (d) © Nicole Philipp
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  • Daniel Restrepo (voc, b), Daniel Linero (sax, cl), Julio Panadero (fl, cl), Pablo Beltrán (sax), Daniel Bahamon (sax), Cesar Morales (d) © Nicole Philipp
  • Daniel Restrepo (voc, b), Daniel Linero (sax, cl), Julio Panadero (fl, cl), Pablo Beltrán (sax), Daniel Bahamon (sax), Cesar Morales (d) © Nicole Philipp
  • Daniel Restrepo (voc, b), Daniel Linero (sax, cl), Julio Panadero (fl, cl), Pablo Beltrán (sax), Daniel Bahamon (sax), Cesar Morales (d) © Nicole Philipp
  • fatsO - hello (official video)
  • FATSO / SNAKE EYES : AMPLIFICADO (BOGOTÁ, COLOMBIA)
  • fatsO - I'ts Getting Bad Official Video

fatsO (Colombia)

Album Release Tour

Crooner Blues

Daniel Restrepo (voc, b), Daniel Linero (sax, cl), Julio Panadero (fl, cl), Pablo Beltrán (sax), Daniel Bahamon (sax), Cesar Morales (d)

Reibeisenmusik

Daniel Restrepo ist so etwas wie ein neuzeitlicher Crooner. Allerdings stammt er nicht etwa aus dem glitzernden New York, sondern aus dem kolumbianischen Bogotá. Vielleicht bringt der Sänger, Komponist und Kontrabassist gerade deshalb so viel Charisma und Ausdruckskraft auf die Bühne. Seine unglaubliche Reibeisenstimme beschwört Blues, Jazz und Soul herauf. Bläser umgarnen ihn mit tänzelnden und turbulenten Arrangements. Dabei entsteht raue, direkte und charmant-exaltierte Musik, in der Ray Charles, Tom Waits und Joe Cocker ihre Spuren hinterlassen haben. Gangsterbar-Jazz, hat mal einer geschrieben über diese Band. Nur dass unterdessen nicht nur Bars, sondern auch Festivals auf fatsO aufmerksam geworden sind.
Hervorgegangen ist die Band aus «La Distritofonica», einem offenen Netzwerk junger Musiker in Bogotá, die sich neuen Rock-, Elektronik-, Jazz- und Avantgarde-Projekten verschrieben haben.

 

Neues Album: «On Tape» (24. März 16 Jazzhaus Records)

Weitere Infos
  • Moh! Kouyaté
  • Moh! Kouyaté
  • Chico Correa
  • MOH! KOUYATÉ - "Yéllé" [official video]
  • MOH! KOUYATÉ feat. MARIAMA - "Darré" [official video]

Pfingst-Sause

Moh! Kouyaté (Guinea)

Afterparty: Chico Correa [Brasil], Petardo Peru (DE)

Urban Afro Blues

Moh! Kouyaté (voc, g), Sekou Kouyaté (g), Sylvain Ruby (b), Thibaut Brandalise (d), Chico Correa (DJ, elec)

GRIOT MIT E-GITARRE

Moh! Kouyaté aus dem westafrikanischen Guinea ist eigentlich schon ein alter Fuchs. Bereits zwanzig Jahre dauert seine Karriere. In dieser Zeit hat er sein herausragendes Gitarrenspiel in unzähligen Bands zur Schau gestellt, bei der Afro-Beat-Legende Toni Allen ebenso wie beim Griot-Star Habib Koité. Nun hat Kouyaté endlich Zeit gefunden, seine eigene Band zur formieren. Da er selbst aus einer Griot-Dynastie in Guinea stammt, gibt er der westafrikanischen Traditionsmusik gebührend Raum. Gleichzeitig swingt er zwischen Mississippi-Delta, wärmstem Soul und dem Chic der Pariser Jazz-Clubs. Sein Gesang ist voller Herzlichkeit, seine Stücke werden von unwiderstehlichem Groove angetrieben, und sein Gitarrenspiel gehört zum Besten, was Westafrika zu bieten hat.

Nach dem Konzert hüpfen wir kurzerhand über den Atlantik nach Brasilien. Der DJ und Produzent Chico Correa beschallt die Tanzfläche mit seinen elektronisch angereicherten Bahia-Sounds. Die sind tanztreibend, sie sind aber auch von der Folklore geprägt und mit etwas Psychedelik verfeinert. Ein absolut hypnotischer Mix.

 

Aktuelle CD Moh! Kouyaté: «Loundo» (2015, Foli Son)

 

Weitere Infos
  • Jacob Suske aka Zachov (kalimba, key, elec, b, blue harp, voc) © Beat Schertenleib
  • Jacob Suske aka Zachov (kalimba, key, elec, b, blue harp, voc) © Beat Schertenleib
  • Fabian Kalker (voc, g, key) © Beat Schertenleib
  • Simon Baumann (voc, key, d), Jacob Suske aka Zachov (kalimba, key, elec, b, blue harp, voc) © Beat Schertenleib
  • Zachov:Kalker:Baumon © Beat Schertenleib
  • Simon Baumann (voc, key, d) © Beat Schertenleib
  • Stefan Suske aka Zachov (kalimba, key, elec, b, blue harp, voc), Simon Baumann (voc, key, d) © Beat Schertenleib
  • One Shot Orchestra Live at Vision Festival 2010 ZACHOV KALKER BAUMON
  • One Shot Labs : narcoleptics wet dream

Carte Blanche – Simon Baumann – #3

Zachov:Kalker:Baumon (CH/Germany)

Electronica In Concert

Simon Baumann (voc, key, d), Fabian Kalker (voc, g, key), Zachov aka Jacob Suske (kalimba, key, elec, b, blue harp, voc)

Spektakelmusik

Das Berliner Elektro-Trio One Shot Orchestra stand einst für Musik, die dem Mainstream vorauseilte. Mit aufregenden Live-Shows sorgte es für Spektakel in den Europäischen Clubs. Auf Tonträgern, etwa jenen von Kutti MC, zeigten sie nonchalanten Elektropop. Es folgte die Trennung, die Musiker gingen ihre eigenen Wege. Unter dem Namen Zachov:Kalker:Baumon tritt das schon fast legendäre Trio jetzt erstmals seit sechs Jahren wieder in Erscheinung. Für den Auftritt in der Carte-Blanche-Serie von Drummer Simon Baumann haben sie alte Festplatten wieder angeschlossen und ein Album hervorgekramt, das 2010 eigentlich schon fast fertig produziert war. Jetzt kommen diese Tracks also erstmals auf die Bühne. Die alte Euphorie und das Spektakel sind der Musik geblieben, doch hin und wieder klingen auch düstere Noten an.

 

Medienpartnerschaft Carte Blanche:

 

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Bounce (CH)

NexGen Jazz

Julian Hesse (tp), Jonathan Maag (sax), Andrey A. Tatarinets (b), Domi Chansorn (d)

Spielerische Kraft

Bounce ist akustischer Jazz jenseits der Erwartungen: Hier ein Flirt mit dem Pop, dort eine Reminiszenz an Drum’n’Bass und Rock. So entwickelt sich hochaktueller, energetischer und mutiger, ja verwegener Jazz. Die internationale Band – neben dem Berner Drummer Domi Chansorn stammen die Musiker aus Deutschland und Russland – geht mit einer Leichtigkeit zu Werke, die heute selten geworden ist. Und das wird live zum Erlebnis. Das Harmonieinstrument fehlt bewusst, dafür zeigen die Musiker reichlich Sinn für die Interaktion, für treibende Rhythmen und virtuose Soli. Was sie eint, ist die Dringlichkeit des Ausdrucks, der Wille zur Gestaltung des Klangs und die Freude am Tun. Dass man dem Quartett bereits den renommierten ZKB-Jazzpreis verliehen hat, kommt nicht von ungefähr.

 

Aktuelle CD: «Altruistic Alchemy» (2015, MFL Records)

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  • Gato Preto
  • Gato Preto
  • Nicola Cruz
  • Gata Misteriosa © Christian Dietrich
  • Gato Preto © Christian Dietrich
  • Lee Bass © Christian Dietrich
  • Gata Misteriosa © Christian Dietrich
  • Gata Misteriosa © Christian Dietrich
  • Gata Misteriosa © Christian Dietrich
  • Gata Misteriosa © Christian Dietrich
  • Gata Misteriosa © Christian Dietrich
  • Gato Preto © Christian Dietrich
  • Gato Preto - Tschukudu (Official Video)
  • Nicola Cruz - Colibria (Official Music Video)

Auffahrts-Tanz

Gato Preto (Mozambique/Ghana)

Afterparty: Nicola Cruz [Ecuador], Phil Pohlodek [CH]

Electronic Baile Beat – Album Release Tour

Gata Misteriosa (voc), Lee Bass (elec), Nicola Cruz (DJ, elec)

CRAZY MOZAMBIQUE

Warum an einem Mittwoch nicht mal ein bisschen ausser sich geraten? Das Duo Gato Preto hat auf alle Fälle den passenden Soundtrack dazu. Die Rapperin Gata Misteriosa und der Produzent Lee Bass verknüpfen afro-brasilianische Stile mit elektronischer Musik aus dem europäischen Untergrund. Sie stammt aus Mosambik, er aus Ghana, beide leben sie unterdessen in Europa. Ihr Produkt nennt sich Kuduro, Moombahton oder Bailefunk, und es ist Musik, die anstachelt und gnadenlos peitscht. Grosse Bässe, rasante Beats und hoch rhythmische Wortfetzen setzen sich zu einem rohen und abgefahrenen Mix zusammen. Das ist ebenso urban wie global und geht so richtig in die Beine.

Nach dem Konzert spielt der Produzent und DJ Nicola Cruz jene Musik, die in Lateinamerika momentan die Clubs durchströhmt. «Andes Step» nennt der Ecuadorianer seinen Cocktail aus digitalen Technologien und lokalen Stilen der Andenländer. Schicht um Schicht trägt er Samples, Riffs und Beats zusammen. So entsteht Clubsound, der für ein gänzlich neues und junges Lateinamerika steht.

Hier ganz neue Töne von Phil Pohlodek:

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  • Guillaume Perret © Lou Stucki
  • Guillaume Perret © Lou Stucki
  • Laurent David © Lou Stucki
  • Nenad Gajin © Lou Stucki
  • Guillaume Perret © Lou Stucki
  • Guillaume Perret (sax), Nenad Gajin (g), Laurent David (b), Yoann Serra (d) © Lou Stucki
  • Guillaume Perret © Lou Stucki
  • Laurent David © Lou Stucki
  • Yoann Serra © Lou Stucki
  • Guillaume Perret & The Electric Epic - Opening / Shoe Box (HD) Live In Paris 2015
  • Guillaume Perret & The Electric Epic - Shoe Box

Guillaume Perret & The Electric Epic (France)

Jazz Metal

Guillaume Perret (sax), Nenad Gajin (g), Laurent David (b), Yoann Serra (d)

Unter Hochspannung

Der französische Saxophonist Guillaume Perret steht für hoch elektrischen und hoch energetischen Jazz. «Sax Bombe» hat die Zeitung «Libération» getitelt, als sie über diesen jungen und unverfrorenen Musiker geschrieben hat. Jazz trifft hier auf harten Prog Rock, ja gar Metal. Ein explosives Gemisch entsteht, wütig und dennoch sphärisch und berauschend. Seinen Sax-Sound jagt Perret durch eine Kette von Geräten und Effekten. Er generiert so eine nie dagewesene Klangästhetik. In seinen Kompositionen jongliert er brillant mit Stimmungen, Steigerungen und Eruptionen. Perret setzt damit neue Massstäbe, wenn es um den Jazz unserer Tage geht. Das hat auch der New Yorker Szene-Guru John Zorn gemerkt, nahm er Perret doch unter seine Fittiche. Aber auch an zahllosen Rock- und Jazzfestivals hat dieser Sound bereits für Furore gesorgt.


Aktuelles Album: «Open Me» (2014, Harmonia Mundi)
 

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Bazar Blå (CH/Sweden)

Album Release Tour

Bazaar Music

Johan Hedin (nyckelharpa), Björn Meyer (b, bass-mandola), Fredrik Gille (perc)

Nordisch und weltlich

Drei meisterhafte Musiker aus Schweden haben mit der Band Bazar Blå eine ganz eigene Ecke in der Weltmusikszene erschaffen. Es gelingt ihnen, neue Musik zu schaffen, die so einzigartig skandinavisch ist wie auch selbstverständlich global. Die Folkmusik aus dem hohen Norden ist der Ausgangspunkt. Fredrik Gille, Björn Meyer und Johan Hedin reichern sie mit unendlich vielen Ideen, Spielweisen und Grooves an. Perkussion, Bass und Nyckelharpa – ein altes, schwedisches Volksinstrument – treten sich auf virtuose und präzise Weise gegenüber und sorgen für absolut faszinierende Konzertmomente. Es kommt nicht von Ungefähr, dass Bazar Blå international bereits mit einigen Preisen ausgezeichnet wurde. Zum 20-jährigen Bestehen hat die Band ein komplett neues Repertoire erarbeitet, das hier zur Aufführung kommt.

 

Neue CD: «Twenty» (März 2016)

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Odd Beholder (CH) | Support: SWIM (SWEDEN)

Album Release Tour

Minimal Electronic Pop

Daniela Weinmann (voc, g, key), James Varghese (key, b, d), Erika Rosén (voc, key, elec), Carl Nordström (voc, key, elec)

Reduziert und dramatisch

Miniaturen, die ausarten. So könnte man die Musik von Odd Beholder beschreiben. In einem Luftschutzkeller im zürcherischen Dietikon hat das Duo einen überwältigenden Beitrag zum Elektropop unserer Tage gezimmert. Daniela Weinmann heisst die Frau an der Front. Ihre Lieder trägt sie mit einer Stimme vor, die so manche menschliche Gefühlslage zitiert. Unterhalb dieses zerbrechlichen Gesangs treiben minimalistische Drumbeats und wunderbarste Synthiesounds ihr Wesen. Da entstehen Stimmungen, die eindrücklich das urbane Alltagsbefinden beschreiben. Schönklang mischt sich mit Bedrohlichkeit, Euphorie mit Melancholie. Das ist schlicht grossartiger Elektrosound, der noch für einiges Aufsehen sorgen wird.

Ähnlich stimmungsvoll und elektronisch gehts im ersten Teil des Abends zu und her. Swim, ein Duo aus Malmö in Schweden, setzt auf pumpende Bässe und einen verträumten Überbau. Zuvorderst steht eine Stimme, die herrlich lasziv jegliche Formen des Zwischenmenschlichen beschreibt. Carl und Erika heissen die beiden Musiker, eine Online-Bekanntschaft. Ihre Tracks haben sie in einem Hin-und-her über Internet ausgearbeitet und zu einer äusserst hinreissenden Ästhetik gebracht.

 

Neue EP Odd Beholder: «Lighing» (Mai 2016, Mouthwatering Records)
Neue EP Swim: «Next To Me» (Dezember 2015, HMW)

 

 

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