• Sarah Murcia © Christian Dietrich
  • Sarah Murcia © Christian Dietrich
  • Werner Hasler © Christian Dietrich
  • Kamilya Jubran © Christian Dietrich
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  • Kamilya Jubran Werner Hasler © Christian Dietrich
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  • Royaumont au festival d'Avignon 5 chants, cycle trans-arabe / Jour 4: Wasl

Wasl (Palestine/France/CH)

Sounds Across Borders

Kamilya Jubran (voc, oud), Sarah Murcia (b), Werner Hasler (tp, electronics)

Arabische Stimmungen

Das arabische Wort «Wasl» bedeutet soviel wie «Verbindung». Genau darum geht es der palästinensischen Sängerin und Oud-Spielerin Kamilya Jubran, wenn sie zusammen mit der französischen Bassistin Sarah Murcia und dem Berner Trompeter und Elektromusiker Werner Hasler die Bühne betritt. In einem feinfühligen Dialog überschreiten die drei herausragenden Musiker Grenzen und suchen Verbindungen. Kamilya Jubran präsentiert auf ergreifende Weise die arabische Kultur. Ihre Mittel sind emotionale Melodien und poetische Texte. Die überaus wendige Bassistin Sarah Murcia bringt Ideen aus Jazz und Klassik ein. Werner Hasler ist ein Meister der ausdrucksstarken Klänge und deren elektronischen Verfremdung. Zu dritt formen sie eine Art musikalische Lyrik, die so manches miterleben lässt. Es ist Musik, die ihre Kraft nicht mit lauten Tönen zeigt, sondern mit starken Stimmungen. Und das ist nicht minder dramatisch.

Mit dem Gesang, den Kamilya Jubran über diese moderne Musik legt, spannt sie den Bogen zwischen verschiedenen Regionen der arabischen Welt. Ihre Texte basieren auf Gedichten von zwei grossen Autoren: von Salman Masalha, er stammt aus der israelitisch-palästinensischen Stadt Jerusalem, und von Hasan Najmi aus Marokko.

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